EoC-GPON

Internet- und Daten-Versorgung in Bestandsgebäuden ohne Eingriffe in die Bausubstanz

Wir digitalisieren auch dort, wo es eigentlich nicht geht!

Warum sie jetzt handeln müssen?

Vielerorts fehlt es an moderner Infrastruktur, Personal und Budget. Gesetzliche Vorgaben wie flächendeckendes WLAN erhöhen den Druck zusätzlich.
Klassische Verkabelung bringt nicht nur bauliche Hürden mit sich, sondern auch zusätzliche Brandschutzauflagen – inklusive Planung, Prüfung und Freigabe durch externe Stellen. Das kostet Zeit und Geld. Trotzdem müssen Einrichtungen handeln, Fristen einhalten und klug investieren – und das bei laufendem Betrieb.

Weil sich jetzt eine Lösung abzeichnet!

Gefragt sind digitale Lösungen, die sich einfach integrieren lassen, sicher funktionieren und langfristig tragfähig sind.

Ethernet over Coax

Die Lösung nutzt eine Ressource, die in fast jeder Pflegeeinrichtung bereits vorhanden ist: die Koaxialkabel, die ursprünglich für TV-Signale verlegt wurden. Mit moderner EoC-Technologie lassen sich über diese Kabel heute hochperformante Netzwerke aufbauen. Dabei bleiben bestehende Funktionen wie TV weiterhin erhalten. Der technische Kern: IP-Daten werden verschlüsselt über das vorhandene TV-Kabel übertragen – reibungslos, sicher und in Gigabit-Geschwindigkeit.

Der Vorteil ist die schnelle Realisierbarkeit:

Die Umsetzung erfolgt in wenigen Tagen, bei laufendem Betrieb – und ist damit die ideale Lösung für Einrichtungen, die digital aufrüsten müssen, aber keine klassischen Baustellen riskieren können. Bei EoC sind außerdem keine Brandschutzmaßnahmen notwendig, da vorhandene Kabelstrukturen Bestandsschutz haben.

Vorteile auf einen Blick

  • Keine Baustelle, keine Ausfälle
  • Keine Betriebsunterbrechung
  • Deutlich geringere Investition als bei einer Neuverkabelung
  • Keine hohen Kosten für Brandschutzmaßnahmen
  • Hohe Performance bei minimalem Aufwand

Fiber To The Room (FTTR)

Die Lösung setzt auf die modernste Form der Netzwerkverkabelung: Glasfaser direkt bis ins Zimmer. Dabei werden dünne, flexible Glasfaserkabel in die einzelnen Räume verlegt. Dank innovativer FTTR-Technologie entstehen leistungsstarke und zukunftssichere Netzwerke mit höchsten Bandbreiten und maximaler Stabilität. Die Glasfaser bildet dabei das Rückgrat für Internet, WLAN, Telefonie, IPTV und weitere digitale Anwendungen. Über kompakte Endgeräte im Zimmer werden die optischen Signale direkt in Netzwerk- und WLAN-Dienste umgewandelt.
Die AXING FTTR Lösung bietet zusätzlich die Möglichkeit das bisherige TV-Signal mit über die Glasfaser zu führen. Deswegen ist kein sofortiger Umstieg zu IPTV nötig aber jederzeit möglich.

Ein besonderer Vorteil ist die einfache Installation:

Die modernen Glasfaserkabel sind äußerst dünn, flexibel und können unauffällig entlang bestehender Kabelwege, Sockelleisten oder Decken verlegt werden. Aufwendige Spleißarbeiten vor Ort entfallen durch vorkonfektionierte Steckverbindungen. Dadurch erfolgt die Umsetzung schnell, sauber und mit minimalen Eingriffen in die bestehende Gebäudestruktur. Der laufende Betrieb wird kaum beeinträchtigt, sodass die Digitalisierung auch in sensiblen Umgebungen wie Pflegeeinrichtungen reibungslos umgesetzt werden kann.

Vorteile auf einen Blick

  • Moderne Glasfaser-Technologie bis ins Zimmer
  • Gigabit- und Multi-Gigabit-fähig
  • Einfaches Verlegen durch dünne, flexible Kabel
  • Keine Spleißarbeiten vor Ort dank vorkonfektionierter Stecker
  • Große Langlebigkeit und Zukunftssicherheit auch für künftige Bandbreitenanforderungen
  • Ideal für Neubauten und Modernisierungen im laufenden Betrieb

GPON: Mehr Leistung, weniger Aufwand als Ethernet:

Dank passiver Glasfasertechnik benötigt GPON keine aktiven Komponenten zwischen Zentrale und Endgerät. Das reduziert Stromverbrauch, Installations- und Konfigurationsaufwand deutlich.
Im Gegensatz zu reinen CAT-Ethernet/IP-Lösungen kann GPON neben Daten auch DVB-C-Signale übertragen. So bleibt klassisches Fernsehen ohne zwingenden Umstieg auf IPTV möglich.

Fördermittel nicht verpassen:

Nutzen Sie die staatliche Digitalisierungsförderung bis Ende 2030. Pflegeeinrichtungen erhalten einen Zuschuss von 40 % auf förderfähige Investitionen, bis zu 12.000 € je Standort.
Gefördert werden unter anderem WLAN- und Glasfaserinfrastrukturen, Netzwerk- und Sicherheitstechnik, Softwarelösungen, mobile Endgeräte sowie Schulungen für Mitarbeitende.

Gesetzlichen Anforderungen:

Gleichzeitig wachsen die gesetzlichen Anforderungen an die digitale Teilhabe von Bewohnern. In Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen und Berlin ist ein Internetzugang für Bewohner bereits verpflichtend. Niedersachsen fordert zudem eine verschlüsselte Internetversorgung bis in die Bewohnerzimmer, während weitere Länder entsprechende Vorgaben oder Nachrüstpflichten eingeführt haben.

Attraktivität der Einrichtung bewahren:

Moderne Netzwerk- und FTTR-Lösungen schaffen die Grundlage für eine zukunftssichere digitale Infrastruktur, erhöhen die Attraktivität von Einrichtungen und helfen dabei, bestehende sowie zukünftige gesetzliche Anforderungen zuverlässig zu erfüllen. Mit dem geplanten Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) sollen ab 2027 zusätzliche Milliardeninvestitionen die Digitalisierung weiter beschleunigen.