AXING Application Note
Die automatische E-Mail-Benachrichtigungsfunktion des SMARTPortals ermöglicht eine proaktive Überwachung Ihrer Kopfstellen der Typen MK, MIP und MIE.
Statt sich ins Portal einloggen zu müssen, werden Sie entsprechend Ihrer Konfiguration direkt per E-Mail über Logs informiert.
Konfiguration der Mail-Benachrichtigungen
1. SMARTPortal Nutzer können in den Account-Einstellungen konfigurieren, zu welchen Ereignissen sie per Mail benachrichtigt werden möchten.
- Gehen Sie zu Account Settings.
- Klicken Sie auf das Glocken-Symbol.
- Wählen Sie die Kategorien entsprechend Ihrer Wünsche.
- Wählen Sie das Intervall zwischen den Mailbenachrichtigungen zu einem Gerät.
- Klicken Sie Save.
Hinweis: Falls die Glocke nicht sichtbar ist, leeren Sie bitte Ihren Browser-Cache
Geräte-spezifische Mailbenachrichtigungen
Zusätzlich können Geräte-spezifische Mailbenachrichtigungen konfiguriert werden. Somit können einzelne Geräte näher überwacht werden oder von den Benachrichtigungen ausgeschlossen werden.
- Klicken Sie „View Logs“ beim gewünschten Gerät.
- Klicken Sie auf das Glocken-Symbol.
- Wählen Sie „Device specific“.
- Wählen Sie die Kategorien entsprechend Ihrer Wünsche.
- Klicken Sie „Save“.
Fehlermeldungen
Die folgende Tabelle zeigt, welche Fehlermeldungen in den entsprechenden Kategorien enthalten sind:
| Kategorie | Meldung |
| TUNER | Tuner X no signal. |
| Tuner X locked again. | |
| Tuner X: too high input power: X dBuV (max X.) | |
| Tuner X: too low input power: X dBuV (min X). | |
| Tuner X: errors in input signal. | |
| CI | CI/Tuner/Svc X/Y/Z: Not decrypted |
| CI/Tuner/Svc X/Y/Z: Decrypted again | |
| CI/Tuner/Svc X/Y/Z: No input data | |
| CI/Tuner/Svc X/Y/Z: CAM error | |
| HARDWARE | Processor temperature too high: X *C |
| Ventilation temperature too high: X *C | |
| Measured RF output level too small (msr:X,min:Y) | |
| Power low voltage: X mV | |
| Power X: Disconnected | |
| Power X: Failure (temperature Y *C) | |
| Power X: Overtemperature Y *C | |
| OUTPUT | Modulator X fill overflow: N packets |
| Too high IPTV datarate: X Mbps (Y %) | |
| OTHER | ReasonText (errorcode). Modulators disabled by 192.168.0.145. |
| ReasonText (errorcode). Modulators disabled by remote device. | |
| ReasonText (errorcode). Start replacing 192.168.0.145. | |
| Start monitoring devices, modulators disabled | |
| CAS SCG X state changed: Clear (/ Scrambling / Keep last CW) | |
| NTP server connection failed. | |
| SMARTPortal: Email and Userkey do not match. | |
| SMARTPortal: Invalid login response. | |
| SMARTPortal keepalive failure, reconnect. | |
| Connected to SMARTPortal. | |
| SMARTPortal connection dropped, reconnect. |
Funktionsweise
Häufig treten viele Fehlermeldungen innerhalb kurzer Zeit auf, was zu Spam führen könnte. Ein Signalfehler am Eingang bspw. führt zu Fehlermeldungen für jeden einzelnen Tuner. Zudem werden auch Gegenmeldungen zur ursprünglichen Fehlermeldung geloggt. Bei einem kurzzeitigen CI-Fehler werden somit für jeden betroffen Service eine Fehlermeldung und eine Gegenmeldung innerhalb weniger Sekunden geloggt werden. Um Spam zu vermeiden und dennoch zeitnah zu informieren, werden Logs über einen Zeitraum von 2 Minuten akkumuliert. Nach der ersten Fehlermeldung werden über 2 Minuten alle Fehlermeldungen eines Geräts gesammelt und in einer Mail versendet.
Bedingt durch die Akkumulationsphase und die technisch üblichen Latenzen beim E-Mail-Versand (Provider-abhängig) vergehen im Durchschnitt ca. 3 Minuten vom Eintreffen der ersten Fehlermeldung auf dem SMARTPortal-Server bis zum Eintreffen der Mail. Bei hoher Serverauslastung kann es zu leicht erhöhten Latenzen kommen.
Solange ein Fehlerzustand auf dem Gerät besteht, wird dieser von der Kopfstelle einmal pro Stunde erneut geloggt. Wird der Fehler nicht behoben, sendet auch das SMARTPortal stündlich eine Mail-Benachrichtigung mit der gleichen Meldung. Falls das Gerät weitere Meldungen sendet, werden diese ebenfalls erst eine Stunde später versendet. Sie können das Intervall in den Account-Einstellungen ändern. Sie können dennoch weitere Mails zu anderen Geräten innerhalb des Intervalls erhalten.
Das System behandelt E-Mails streng getrennt nach Gerät und User. Somit erhalten mehrere User separate Mails zu einem Gerät. Ebenso erhält ein User separate Mails zu mehreren Geräten.
Die Kopfstellen loggen Fehlermeldungen immer mit UTC-Zeitstempeln. Die Mail-Benachrichtigungen beziehen sich ebenfalls auf UTC-Zeitstempel. Im SMARTPortal werden Logs jedoch in der Zeitzone des individuellen Nutzers angezeigt. Daher können hier Abweichungen entstehen.
Tipps & Empfehlungen
Wir empfehlen die Mailbenachrichtigungen entsprechend den individuellen Anforderungen zu konfigurieren, um die Effizienz der Benachrichtigungen zu maximieren und Spam zu vermeiden.
- Wählen Sie die Fehlerkategorie „OTHER“ in den globalen Einstellungen ab. Diese enthält oft informative Logs ohne kritischen Handlungsbedarf (bspw. SMARTPortal Verbindungsaufbau & Verbindungsabbruch).
- Wählen Sie ein für Sie angemessenes Intervall für Mail-Benachrichtigungen, um stündliche Mails zu einer bestehenden Fehlermeldung zu vermeiden.
- Passen Sie die Konfiguration gerätespezifisch an, falls ein Gerät bspw. häufig unkritische Fehlermeldungen loggt.
- Falls Sie als Team mehrere Geräte verwalten, nutzen Sie bitte einen generischen Account (bspw. info@firma.com) für die Mail-Benachrichtigungen. Ansonsten würde jedes Teammitglied separate Mails zu den gleichen Meldungen erhalten.
- Achten Sie darauf, dass Ihre Geräte auf eine aktuelle Software-Version geupdatet sind. Somit profitieren Sie von Verbesserungen und Bug-Fixes, wodurch weniger Fehlermeldungen entstehen.
- Falls Sie entgegen Ihrer Konfiguration keine Mailbenachrichtigungen erhalten, prüfen Sie bitte Ihren Spam-Ordner. Es empfiehlt sich die Mailadresse auf Ihre Whitelist zu setzen.
Rechtlicher Hinweis
Die Mailbenachrichtigungs-Funktion wird bis auf Weiteres für alle User kostenlos verfügbar sein. Axing behält sich das Recht vor, zukünftig ein Bezahlmodell für ausgewählte Features einzuführen. Axing behält sich das Recht vor, Mailbenachrichtigungen für einzelne Geräte oder User zu deaktivieren.

